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8. Bundesweite Fachtagung Versorgungstechnik
SHK-Ausbildung – auf die Zukunft vorbereiten!
Eindrücke, Erfahrungen und Ergebnisse der Neuordnung
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Grußwort Holger Schach, Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH
Im Namen der Region Nordhessen begrüße ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung „Versorgungstechnik“ ganz herzlich in Kassel. Herzlichen Dank auch an die Oskar-von-Miller-Schule für die Ausrichtung dieser zukunftsweisenden Veranstaltung in unserer Region Nordhessen.
Warum ist eine solche spezialisierte SHK-Tagung für Berufsschullehrer und Ausbilder, die aus dem gesamten Bundesgebiet nach Kassel kommen, wichtig für die Wirtschaft im allgemeinen und für die Region Nordhessen im besonderen? Aktuelle Prognosen, u. a. von der Roland Berger Strategy Consultant, gehen davon aus, dass Unternehmen im Bereich Energietechnik und Energieeffizienz spätestens bis 2030 die Umsätze und Beschäftigtenzahlen der Branchen KFZ-Bau und Maschinenbau in Deutschland überflügeln werden. Diese Chance hat insbesondere auch die Region Nordhessen. Hier hat sich in den letzten Jahrzehnten eine herausragende Kompetenz in dieser Zukunftsbranche mit Forschungsinstituten wie dem ISET und Unternehmen wie SMA oder Viessmann entwickelt. Mittlerweile kooperieren rd. 95 Unternehmen im Kompetenznetzwerk deENet e. V. (Dezentrale Energietechnologien und Energieffizienz) und verfolgen das gemeinsame Ziel, bis zum Jahr 2020 über 15.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Derzeit wird eine „roadmap“ erstellt, die die nötigen Schritte hierfür aufzeigt und alle Akteure in der Region (Energieversorger, Kommunen, Bauherren etc.) auf deren Umsetzung verpflichten soll.
Dabei wird der überwiegende Teil der neuen Arbeitsplätze nicht in der industriellen Ferti-gung, sondern bei den handwerksorientierten Dienstleistungen entstehen. Diese können aber nur besetzt werden, wenn auch qualifizierte Arbeitskräfte verfügbar sind. Und ge-nau hier liegt die Schnittstelle zur Fachtagung „Versorgungstechnik“. Nur wenn es gelingt, nicht nur in den Universitäten, sondern auch in den Berufsschulen und in den Handwerksberufen qualifizierte junge Leute für innovative Berufsbilder auszubilden, kann regionales Wachstum entstehen. Deswegen ist es wichtig, dass in einer Region wie Nordhessen alle Aktivitäten zur Stärkung des „Energieclusters“ ineinander greifen – also Arbeitsplatzchancen frühzeitig erkannt, gezielt durch die Politik unterstützt und schließlich die nötigen Ausbildungsinitiativen frühzeitig eingeleitet werden. Wenn dies gelingt, wird sich Nordhessen mit Hilfe dieses Wachstumshebels positiv entwickeln.
Angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach innovativer Versorgungstechnik wer-den sich auch in anderen Regionen bundesweit ähnliche Chancen ergeben. Insofern ist es wichtig, dass sich sehr frühzeitig möglichst viele Multiplikatoren im Bereich Ausbildung und Qualifizierung mit diesem Zukunftsthema beschäftigen. Und wenn dies in der nordhessischen Metropole Kassel stattfindet, so spielt Nordhessen auch noch seine Zentralität und seinen Vorteil als optimaler Tagungsstandort aus - getreu unserem Motto „Nordhessen – die Lage ist gut“.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen allen Teilnehmern, dass sie viel neues Wissen aufnehmen und in ihren Heimatregionen möglichst breit an wissbegierige junge Menschen weitergeben.
Holger Schach
Regionalmanager
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© 2003-2012 Arbeitskreis Versorgungstechnik
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